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elektrische Strahlungsheizung

 
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ave caesar



Anmeldedatum: 19.05.2008
Beiträge: 2
Wohnort: Schlüchtern

BeitragVerfasst am: 20.05.2008 07:27    Titel: elektrische Strahlungsheizung Antworten mit Zitat

Hallo,

bin neu hier im Forum und habe vor ein Einfamilienhaus zu bauen mit einer elektrischen Strahlenheizung als Wärmequelle.
Die Heizung funktioniert mit einer ca. 3cm dicken Marmorplatte mit auf der Rückseite aufgeklebten Matte mit Elektroanschlüssen und Stromleitern. Die Platte wird warm und strahlt die Wärme ab und erwärmt somit den Raum.
Mir wurde mittlerweile davon abgeraten, weil diese Heizplatten , da durch Strom erwärmt, erheblichen Eletrosmog ausstrahlen würden.
Die Hersteller verneinen, das es Elektrosmog durch diese Heizung gibt.

Wer kann mir hier Antworten geben.

mfg

Rüdiger
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gzs



Anmeldedatum: 03.10.2007
Beiträge: 6
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 20.05.2008 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rüdiger,

jeder stromdurchflossene Leiter baut ein Megnetfeld auf und erzeugt somit "Elektrosmog". Die von dir beschriebende Heizung strahlt genauso stark wie jede andere Elektroheizung.

Der Clou ist nur die höhere Temperatur des Heizdrahtes, die dafür sorgt dass er vermehrt Infrarotstrahlung abgibt.

Wie stark der Elektrosmog von so einem Teil in der Praxis ist, müsste gemessen werden.
_________________
Gerhard Zirkel
Optimierung vom Raum-Mensch Beziehungen - Strategieanalyse
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Gast






BeitragVerfasst am: 21.05.2008 16:47    Titel: Antworten mit Zitat

gzs hat Folgendes geschrieben:
Hallo Rüdiger,

jeder stromdurchflossene Leiter baut ein Megnetfeld auf und erzeugt somit "Elektrosmog". Die von dir beschriebende Heizung strahlt genauso stark wie jede andere Elektroheizung.

Der Clou ist nur die höhere Temperatur des Heizdrahtes, die dafür sorgt dass er vermehrt Infrarotstrahlung abgibt.

Wie stark der Elektrosmog von so einem Teil in der Praxis ist, müsste gemessen werden.


Hallo Gerhard,

danke für die schnelle Antwort.
Ich habe mir Ende letzten Jahres so einen Strahlenheizkörper gekauft um die Funktion zu testen. Mit was für einem Gerät kann der Elektrosmog getestet werden und wo kann man so ein Gerät kaufen.

mfg

Rüdiger
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uwe



Anmeldedatum: 14.12.2005
Beiträge: 24
Wohnort: Kreuzäckerstr. 2, 90427 Nürnberg

BeitragVerfasst am: 23.05.2008 17:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gast,
die Magnetfelder wird es nur geben, wenn die Heizung aufheizt.
Wie stark sie sind, hängt von der Zuordnung der einzelnen Leiter zueinander ab.
Ebenso wichtig ist aber das Vorhandensein von elektrischen Wechselfeldern, die schon vorhanden sind, wenn nur Spannung auf der Leitung ist und noch gar kein Strom fließt.
Bei guten solcher Heizgeräte ist im Stecker ein sogenannter Netzabkoppler installiert, der automatisch die Spannung abschaltet, wenn ausreichend geheizt ist und nur dann die Spannung wieder einschaltet, wenn das ebenfalls eingebaute Thermostat die Notwendigkeit dazu erkennt.

Beide Felder sind aber immer vorhanden, wenn das Ding aufheizt.
Da diese Geräte nicht so große Flächen aufweisen, dass sie längere Zeit nach Aufheizung durch ihre Wärmespeicherung einen großen Raum beheizen können, müssen sie also recht häufig aufheizen und damit Elektrosmog erzeugen.
Man könnte die elektrischen Wechselfelder mit Hilfe von abschirmenden Geflechten und abgeschirmten Kabeln in den Griff bekommen, aber ich glaube nicht, dass die Hersteller so etwas machen.

In diesem Zusammenhang sollte man den Hersteller nicht nach Elektrosmog ganz allgemein fragen, sondern eben nach den elektrischen und magnetischen Wechselfeldern und den Größenordnungen davon.
Es gibt den Standard der Baubiologischen Messwerte SBM, den man dann anwenden kann, um die Belastung einzuordnen.
Du kannst einen Baubiologen messen lassen, der dir dann gleich eine Aussage über das ganze machen kann.
Du kannst natürlich auch selber ein Messgerät kaufen.
Dafür empfehle ich die Geräte der Firma Gigahertz Solutions, die excellent sind und sehr genau messen. Die billigsten Messgeräte der Firma kosten ca. 100 € und müssten für deine Zwecke reichen.
Siehe unter gigahertz-solutions.de im Netz (Hier dürfen ja keine Links eingebunden werden). Gehe zum Punkt "Produkte" und dann zu "Niederfrequenz"

Unabhängig von jedem Elektrosmog ist es allerdings so, dass die elektrischen Heizgeräte allesamt wahnsinnig viel Energie brauchen und Strom sehr teuer ist und immer teurer wird.
Umweltfreundlich ist es auch nicht:
Die Energiemenge, die an der Steckdose ankommt, ist ja nur noch ein Drittel der Energie, die zur Erzeugung des Stromes aufgewendet wurde. Zwei Drittel gehen verloren als Umwandlungs- und Transportverluste.

Falls du weitere Fragen hast, dann kannst du auch anrufen.
Meine Daten findest du in der Mitgliederliste.
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Mit herzlichem Gruß aus Franken
Uwe Dippold, Baubiologe
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gzs



Anmeldedatum: 03.10.2007
Beiträge: 6
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 31.05.2008 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rüdiger,

ich kann mich Uwe nur anschließen, auch ich verwende Meßgeräte von Gigahertz Solutions. Für einfache Meßaufgaben sind die günstigen Varianten absolut ausreichend und mehr ist ohne Fachwissen eh nicht machbar.

Zitat:
Unabhängig von jedem Elektrosmog ist es allerdings so, dass die elektrischen Heizgeräte allesamt wahnsinnig viel Energie brauchen und Strom sehr teuer ist und immer teurer wird.
Umweltfreundlich ist es auch nicht:
Die Energiemenge, die an der Steckdose ankommt, ist ja nur noch ein Drittel der Energie, die zur Erzeugung des Stromes aufgewendet wurde. Zwei Drittel gehen verloren als Umwandlungs- und Transportverluste.


Das kommt darauf an, wie der Stom erzeugt wird und wie viel davon benötigt wird. Für Häuser mit Dämmwerten nahe am Passivhaus, wäre es unsinnig eine konventionelle Heizung zu installieren. Die würde im "Leerlauf" schon mehr Energie erzeugen als das ganze Haus benötigt.

Wird der Strom durch eine Photovoltaikanlage erzeugt, kann so eine Elektroheizung schon Sinnvoll sein. Das sollte halt ein kompetenter Fachmann durchrechen.
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Gerhard Zirkel
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uwe



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BeitragVerfasst am: 31.05.2008 17:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo alle,
bei meiner Einlassung bezüglich der Herstellung von Strom beziehe ich mich natürlich auf Strom, der entweder aus fossiler Energie gewonnen wird und/oder der über lange Distanzen transportiert wird.
Bei vor Ort hergestellten Solarstrom hat man natürlich nicht solch große Verluste. Aber, wenn man den Solarstrom zum Heizen verwenden will, muss man bedenken, dass natürlich im Winter
1. die Ausbeute relativ gering ist im Vergleich zum Sommer und dass
2. natürlich die meiste Heizenergie nachts gebraucht wird, gerade bei der modernen Leichtbauweise mit viel Dämmung, weil da wenig Wärmespeichermasse vorhanden ist.
Und wenn Solarstrom nachts gebraucht wird, muss er wieder erst mal gesiechert werden. Da hat man dann doch wieder recht große Verluste!!

Gruß
Uwe
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Uwe Dippold, Baubiologe
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ave caesar



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BeitragVerfasst am: 06.06.2008 16:11    Titel: Strahlenheizung Antworten mit Zitat

Hallo Gerhard,
Hallo Uwe,

danke für eure Antworten.
ich habe bei gigahertz solutions ein Elektrosmogmessgerät bestellt.
Werde den Strahlungsheizkörper bei Funktion mal messen.

Bezüglich der Stromversorgung aus Photovoltaik gibt es da nicht auch die Möglichkeit das Elektrosmog auftritt?

Mein neues Wohnhaus soll aus Massivholz sein mit einer Wandstärke von 36 cm und da wäre eine Strahlungsheizung optimal, da Holz die Wärme sehr lange speichert.
Eine 2.Möglichkeit wäre ganz von Strom als Heizung wegzukommen und dafür eine Holzpelletheizung einzubauen.
Was die Strahlungen von Handymasten usw. betrifft soll eine Holzmassivwand diese zu 99,9% abschirmen.

Gruß
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Rüdiger
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uwe



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Beiträge: 24
Wohnort: Kreuzäckerstr. 2, 90427 Nürnberg

BeitragVerfasst am: 09.06.2008 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rüdiger,
ein Holzhaus ist immer gut.
Und wenn du dich für eine Holzpelletheizung entscheidest, dann musst du auf Strahlungsheizungkörper nicht verzichten.
Es gibt viele Möglichkeiten für Strahlungsheizungkörper:
- Fußbodenheizung
- Wandflächenheizung (ist praktisch Fußbodenheizung an der Wand),da gibt es sogar fertige Wandelemente aus Lehm oder Gipsfaserplatten und natürlich auch welche zum Selberbauen.
- Hypokaustenheizung aus doppelwandigen Ziegelsteinen, die als Innenwände oder als Vorwand vor Außenwänden gebaut werden können,
- Randleistenheizkörper, die einen Wärmeschleier vor der Außenwand erzeugen und so die Wand aufheizen, dadurch Strahlungswärme erzeugen.

Falls du zu den einzelnen Produkten nähere Einzelheiten wissen willst, so musst du mich kontaktieren. Gerne werde ich dir weiterhelfen.
Und wegen des Elektrosmogs aus den Fotozellen kann ich dich beruhigen. Solange du deinen Wechselrichter und die Kabel von den Fotozellen zum Wechselrichter nicht in unmittelbarer Nähe deiner Wohn- und Schlafbereiche verlegst, gibt es keine solchen Probleme.
Im übrigen gibt es den Stromfluss ja sowieso nur tagsüber.

Eine Abschirmung von MF-Strahlung wirst du nur bekommen, wenn du wirklich massive Holzwände verbaust, also z.B. Holz100 von Thoma.
Du musst dann aber auch darauf achten, dass die Fenster und Fensterrahmen abgeschirmt sind, oder einplanen, vor den Fenstern außen Fliegengitter aus Metall anzubringen oder innen Vorhänge aus Abschirmstoff.
Auch zu diesem Problemfeld kann ich dir am besten konkrete Hinweise geben, wenn du konkrete Fragen dazu hast.


Mit herzlichem Gruß
Uwe
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Mit herzlichem Gruß aus Franken
Uwe Dippold, Baubiologe
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gast ave caesar
Gast





BeitragVerfasst am: 24.06.2008 16:18    Titel: Strahlenheizung Antworten mit Zitat

Hallo Uwe,

danke für die weiteren Informationen.
Das Thoma Holz100 Haus habe ich schon in meine Planungen einbezogen, weil ich diese Ausführung von der Holzmasse am besten finde.Ein Naturstammhaus ist optisch zwar schöner, aber an der schwächsten Stelle doch nur ca. 20-25cm stark.
Alternativ gibt es noch ein gleiches System die MHM Wand , diese wird jedoch mit Alunägel , anstelle Holzdübel wie bei Thoma, zusammengehalten.

Sind die Alunägel im Hinblick auf die Handystrahlen oder allgemein Elektrosmog von Nachteil und wie?

Was die Heizung betrifft ist die Randleistenheizung sehr interessant.

Wobei ich hier auch wieder eine neue Variante gefunden habe und zwar
die Klimabodenplatte.
Die Firma futura bietet eine Bodenplatte an, umlaufend isoliert, ohne Fundamente und im Beton der Bodenplatte bereits die Fußbodenheizung
integriert. Wobei hier die Bodenplatte fast 100% eben maschinell abgezogen wird und somit direkt mit jedem Bodenbelag belegt werden kann.
Bezüglich der Abschirmung von Handystrahlen , wann sind diese nötig?
Wenn ein Masten in der Nähe ist oder wenn nicht?
Ansonsten wären Fliegengitter für mich am besten. Hier wäre mehr Info gut.

mfg

Rüdiger
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jacob374



Anmeldedatum: 09.10.2013
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 09.10.2013 09:54    Titel: Antworten mit Zitat

Thanks for the quick reply. late last year I have bought such a beam radiator to test the function.
_________________
Smile PlzZZzzz…(Usman Malik)…!!!
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